Das Salz – Gesund oder Ungesund

Fakt ist: Salz ist ein lebenswichtiger Stoff und aus unserer Küche nicht mehr weg zu denken. Der Mensch benötigt Salz, um seinen Stoffwechsel am Laufen zu halten. Viele Jahrhunderte galt es als das „weiße Gold“ und brachte Jenen, die es besaßen, Reichtum und Einfluss. Heutzutage ist es in den allermeisten verarbeiteten Lebensmitteln im Überfluss enthalten. Dazu zählen vor allem Brot, Backwaren, Wurst und Käse.

Mengenempfehlungen von Salz

Die 6. Regel der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) lautet „Zucker und Salz in Maßen“. Die deutsche Bevölkerung isst im Durchschnitt ca. 8 bis 9 Gramm Salz täglich und liegt so deutlich über der Verzehrempfehlung. Die DGE empfiehlt 5 bis 6 Gramm Kochsalz pro Tag, diese Menge versorgt den Körper ausreichend mit Natriumchlorid. Natrium reguliert unseren Wasserhaushalt, ist verantwortlich für die Reizübertragung von Muskel- und Nervenzellen und aktiviert viele weitere Stoffwechselvorgänge. Chlorid ist unter anderem für die Bildung der Salzsäure im Magen zuständig, welches Proteine aus dem Nahrungsbrei aufspaltet. Um Salz einzusparen genügt oftmals schon das Verwenden von frischen Kräutern, Zwiebeln und Pfeffer. Denn zu viel Salz ist nicht nur schlecht für unsere Gesundheit, es blockiert auch den Abnehmprozess. Nur 8 Gramm Salz binden 1 Liter Wasser im Körper. Die Waage zeigt dann 1 kg mehr an. Lassen Sie also öfter mal den Salzstreuer, salzreiche Fertigprodukte und die klassischen Salzbomben links liegen. Dann klappt es auch besser mit dem Abnehmen.

Verschiedene Salzsorten

Salz kann sich nicht nur in Farbe und Geschmack unterscheiden, auch der Preis variiert stark. Die gängigsten Salzsorten und ihre Verwendung wird im Folgenden beschrieben:

Speisesalz, der Klassiker

Speisesalz wird klassischerweise auch Koch- oder Tafelsalz genannt. Es ist das günstige Salz, was wir in jedem Supermarkt erwerben können. Dabei handelt es sich entweder um Siede- oder um Meersalz. Dieses wird nach Gewinnung gereinigt. Es besteht fast ausschließlich aus Natriumchlorid. Das typische Tischsalz passt zu allen herzhaften Speisen.

Jodsalz

Jodsalz ist in den Supermärkten direkt neben dem klassischen Speisesalz zu finden. Es ist nichts anderes, außer dass es mit Jod angereichert wurde. Ebenso geläufig wie normales Speisesalz. Dies wurde gemacht, da das deutsche Grundwasser von Natur aus wenig Jod enthält. Deshalb sind Gemüse und Milch hierzulande jodärmer. Um Gesundheitsschäden wie z. B. einer Schilddrüsenerkrankung durch einen Jodmangel vorzubeugen, sollte man regelmäßig zu Jodsalz greifen. Das alleine reicht aber noch nicht aus. Zwei Portionen Seefisch sollten es zusätzlich noch sein. Alternativ sind Algenprodukte empfehlenswert. Wer allerdings bereits an Hashimoto Thyreoiditis erkrankt ist, sollte auf Jodsalz verzichten, da dies die Erkrankung verstärken kann. Eingesetzt wird es wie das normale Speisesalz.

Meersalz

Die Bezeichnung verrät, dass das Salz aus dem Meer stammt. Dazu wird das Meerwasser in flache Becken geleitet, welches durch die Sonne verdunstet. Übrig bleibt das Salz. Durch seinen Ursprung kann es einen leicht fischigen Geschmack haben und passt deshalb gut zu Fisch.

Fleur de Sel

Fleur de Sel ist ein Meersalz, welches jedoch von der Struktur viel feiner ist. Dies stammt überwiegend aus Portugal oder der Bretagne. Da das Fleur de Sel ein naturbelassenes Produkt ist, weisen die Salzkristalle unterschiedliche Größen und Strukturen auf. Für Gewürzmühlen ist es weniger geeignet, es ist relativ feucht. Dieses Salz wird meist erst zum Schluss der Zubereitung hinzugefügt. Es veredelt die Speisen im Nachhinein. Da es meist per Hand geerntet wird, ist es etwas teurer.

Rauchsalz

Rauchsalz ist ein Meersalz, das über Holz geräuchert wurde. Je nach Holzart, erhält es einen anderen Geschmack. Es ist in Amerika sehr beliebt und wird besonders für Grillgut verwendet. In Deutschland dagegen ist es noch nicht so verbreitet und ebenfalls etwas teurer. Das Salz verleiht somit auch veganen und vegetarischen Gerichten ein fleischig-rauchendes Aroma.

Himalaya-Kristallsalz

Dieses grobe, rosafarbene Salz stammt meist aus Pakistan. Die rötliche Farbe wird durch das enthaltene Eisenoxid verursacht. Eine im Volksmund verbreitete heilende Wirkung konnte bis heute nicht wissenschaftlich belegt werden. Durch die grobe Körnung eignet sich das Salz zum Marinieren und zum Garnieren von Steaks, Grillgut und Fisch. Geschmacklich erinnert es allerdings an ganz normales Speisesalz.

Daneben gibt es noch blaue Salzsorten oder aromatisierte Produkte. So wird ein Gericht nie langweilig.

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